Film

B3 Eröffnungsfilm

Pferde stehlen (Norwegen, 2019)

Regie: Hans Petter Moland

November 1999. Trond Sander ist 67 und hat sich nach dem Tod seiner Frau aus Oslo in einen kleinen Ort im Osten Norwegens zurückgezogen. Das Jahrtausend neigt sich dem Ende entgegen und mit ihm, so scheint es, auch Tronds Leben. In einer Winternacht erkennt er in seinem Nachbarn Lars plötzlich einen alten Bekannten aus der Jugendzeit wieder. Eine Begegnung, die Erinnerungen an das Jahr 1948 aufsteigen lässt. Inmitten der atemberaubenden Gebirgs- und Flusslandschaft zwischen Norwegen und Schweden inszeniert Hans Petter Moland ein Drama um Liebe, Verlust und Enttäuschung, um lebenslange Traumata und Schuldgefühle. Auf der Grundlage von Per Pettersons preisgekröntem Roman „Pferde stehlen“ thematisiert der Film zugleich die norwegische NS-Vergangenheit. Das 4 Schwanken zwischen Kollaboration und Widerstand hat auch private Entscheidungen beeinflusst und ist ein unauslöschlicher Teil von Tronds Kindheitserinnerungen.

© 2019, 4 1/2 Fiksjon As, Zentropa Entertainments5, Zentropa Sweden, Nordisk Film, Helgeland Filmv.l. Tronds Vater (Tobias Santelmann), Jons Mutter (Danica Curcic) und Trond jung (Jon Ranes)Regie: Hans Peter Molland

Land: Norwegen, Schweden, Dänemark

Jahr: 2019

Länge: 122 min

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Deutschlandpremiere

God of the Piano (ISR, 2019)

Regie: Itay Tal

Als sie erfährt, dass ihr neugeborener Sohn taub ist, ergreift die Konzertpianistin Anat verzweifelte Maßnahmen, um sicherzustellen, dass ihr Kind in ihrer, musikalisch versierten Familie bestehen kann und zu dem Komponisten wird, den ihr Vater immer gewollt hat. Als moralische Parabel mit einem Hauch von Thriller komponiert, erzählt God of the Piano von Überschneidung von elterlichem Ehrgeiz und grenzüberschreitendem Missbrauch, von Kompromisslosigkeit, falschen Ambitionen – und einen übermächtigen Vater.

Die deutsche Erstaufführung ist im Festivalkino Cinema Frankfurt zu sehen.

(c) Itay Tal, God of the Piano










Regie: Itay Tal

Land: Israel

Jahr: 2019

Länge: 80 Minuten

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Deutschlandpremiere

The Wall of Mexico (USA/MEX, 2019)

Regie: Magdalena Zyzak, Zachary Cotler


The Wall of Mexico ist ein mexikanisch-amerikanischer Film von Magdalena Zyzak und Zachary Cotler. Die politische Komödie spielt in einer amerikanischen Kleinstadt, in der die einzige mexikanische Familie ebenfalls die reichste der Stadt ist. Um die Stadtbürger davon abzuhalten, Wasser aus ihrem Brunnen zu stehlen, will die Familie eine große Mauer um ihre Farm bauen. (moviepilot)

Die deutsche Erstaufführung ist im Festivalkino Cinema Frankfurt zu sehen.

(c) Visit Films










Regie: Magdalena Zyzak, Zachary Cotler

Land: USA/Mexiko

Jahr: 2019

Länge: 110 Minuten


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Deutschlandpremiere

ADAM (USA, 2019)

Regie: Rhys Ernst

Der ungeschickte, selbstbewusste Adam Freeman (Nicholas Alexander) hat gerade sein erstes Jahr an der der High School beendet - im Jahr 2006. Als seine coole ältere Schwester Casey (Margaret Qualley) vorschlägt, dass er sie für den Sommer in New York besuchen kann, hat Adam Visionen davon, ein Mädchen zu treffen und endlich ein bisschen Lebenserfahrung sammeln. Die Fantasie verwirklicht sich nicht ganz so wie erwartet. Casey lebt begeistert inmitten Brooklyns junger LGBTQ Community und lädt Adam ein, ihr ihn Queer Bars, zu Kundgebungen für gleichberechtge Ehe und anderen Ereignissen zu folgen. Als Adam auf Gillian (Bobbi Salvör Menuez), eine kluge, schöne junge Frau in dieser neuen Menge stößt, vermutet sie fälschlicherweise er ist trans. Betrunken und verliebt geht er unglücklicherweise auf ihre Verwechselung ein, was zu einer immer komplexer werdenden Komödie - und Tragödie - von Situationen führt, auf die Adam nicht vorbereitet war.

(c) Visit Films











Regie: Rhys Ernst

Land: USA

Jahr: 2019

Länge: 95 Minuten

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Deutschlandpremiere

My Little One (Schweiz, 2019)

Regie: Frédéric Choffat, Julie Gilbert

Alex und Bernardo, zwei Männer um die vierzig, erhalten einen dringlichen Anruf von Jade – einer Amerikanerin, die sie beide bis zum Verrücktwerden geliebt haben. Und so finden sich die beiden Freunde, die vom Lauf des Lebens getrennt worden waren, plötzlich mitten im Navajogebiet in den USA wieder. Während Frida, die wilde und freche Tochter von Jade, sie mit der harten Realität der Wüste Arizonas konfrontiert, ahnen die beiden nicht, dass ihre Wahrnehmung der Liebe, des Lebens, des Todes sich für immer verändern wird.




















Regie: Frédéric Choffat, Julie Gilbert

Land: Schweiz

Jahr: 2019

Länge: 101 min

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Screening

TITO (Kanada, 2019)

Regie: Grace Glowicki

Tito ist gefangen. Er hat schwarze Haare, Koteletten, und ihm baumelt eine Notpfeife am Hals. Er ist so verängstigt, dass ihm kalte Schauer über den Rücken laufen. Jeder Versuch, sich nach draußen zu wagen, ist mit der Gefahr von schwer fassbaren Raubtieren konfrontiert, die ihn unerbittlich jagen. Tito hat Hunger nach Nahrung und Sicherheit, seine terrorisierte Existenz droht ihn zu überwältigen - bis zum plötzlichen Eintreffen eines fröhlichen Eindringlings, der Frühstück und Schutz anbietet.

TITO ist eine Geschichte über Raub, Freundschaft und Angst, erzählt durch eine wilde erfinderische und ausdrucksstarke neue Sicht.

(c) Visit Films



















Regie: Grace Glowicki

Land: Kanada

Jahr: 2019

Länge: 71 Minuten

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Screening

Glossary of Broken Dreams (Österreich, 2018)

Regie: Johannes Grenzfurthner

Johannes Grenzfurthner nutzt in seinem Essaydokumentarfilm eine Vielzahl ästhetischer Formen, um über politische Begriffe zu reflektieren. Alle reden von Freiheit! Privatsphäre! Identität! Sie palavern über Widerstand! Den Markt! Und die Linke! Aber Grenzfurthner kann all diese ignoranten und beleidigenden Kommentare im Internet nicht mehr ertragen! Unterstützt vom Schriftsteller Ishan Raval erklärt und bewertet er die goldenen Kälber des politischen Diskurses aufs Neue – vielleicht, um sie schließlich zu opfern.




Regie: Johannes Grenzfurthner

Land: Österreich

Jahr: 2018

Länge: 98 min