Douglas Gordon

Douglas Gordons künstlerische Arbeit umfasst Video und Film, Installationen, Skulptur, Fotografie und Text. Er untersucht menschliche Zustände wie Erinnerung und den Lauf der Zeit sowie Antagonismen wie Leben und Tod, Gut und Böse, Richtig und Falsch. Gordon ist in Schottland geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Glasgow und unterrichtet Film an der Städelschule in Frankfurt am Main. Er ist international vertreten durch die Gagosian Gallery, sowie Untilthen in Paris, Galerie Eva Presenhuber in Zürich und Dvir Gallery in Tel Aviv.

Künstler der B3 Leitausstellung ON DESIRE

I Had Nowhere to Go: A Portrait of a Displaced Person (OV englisch)
Deutschland // 2016 // 100 min
Regie: Douglas Gordon

Jonas Mekas, geboren 1922 im litauischen Semeniskiai, ist einer der einflussreichsten Filmemacher und -kritiker des 20. Jahrhunderts. In seiner langen Karriere hat er u.a. mit Andy Warhol, Salvador Dalí und Yoko Ono zusammengearbeitet. Sein autobiographischer Roman "I Had Nowhere to Go", der in einem deutschen Arbeitslager beginnt, diente dem schottischen Videokünstler Douglas Gordon als Grundlage einer filmischen Reise, die sich ganz der Stimme von Jonas Mekas verschreibt - mit minutenlangen Passagen, in denen der Kinosaal schwarz bleibt und der Sound alles trägt.